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International Studieren – Forschen zum Thema (Wirtschafts)-Mediation Eine interessante Möglichkeit der Weiterqualifikation im Bereich WirtschaftsMediation eröffnet sich für alle wissenschaftlich an (Wirtschafts)Mediation Interessierte: Das Doktoratsstudium zu Forschungsthemen im Konnex mit WirtschaftsMediation. Mediation gewinnt als institutionalisierte Form des Interessensausgleichs und der präventiven Auseinandersetzung mit möglichem Konfliktstoff insbesondere in der Umsetzung der Nachhaltigkeitsphilosophie besondere Bedeutung. Im Rahmen ihrer Professur an der Universidad Azteca betreut Frau Prof. Dr. Dr. Zuberbühler Dissertationen zu Themenbereichen, die sich mit dem weiten Feld von institutionalisiertem Interessensausgleich und nachhaltiger Entwicklung beschäftigen.
Nähere Details zu International Studieren bis zum Doktorat finden sie hier.
2011 war ein Jahr der Vorbereitung – 2012 wird ein Jahr der Ergebnisse 2011 fand viel Basisarbeit statt, die nicht unmittelbar sichtbar wurde. Dafür kann 2012 nun mit den Ergebnissen starten: der ICBM wird 2012 mit einer Reihe von interessanten Forschungsergebnissen aufwarten können.
Weiters ist viel Vorarbeit geleistet worden für die Zusammenarbeit mit nationalen wie internationalen Partnern, die nun verstärkt zu interessanten Kooperationen führen werden. Themenbereich der gemeinsamen Arbeit wird insbesondere Imagepflege und Qualitätssicherung sein, weil es gilt, die Vorreiterrolle Österreichs nicht nur zu verteidigen sondern bestmöglich ausbauen. Gleichzeitig können wir jedoch auch von Initiativen in anderen Ländern lernen und profitieren. Erfahrungsberichte werden in den Veranstaltungen des Jahres 2012 vorgestellt werden.
Forschung: Wie gut ist das Image der WirtschaftsMediation wirklich? Ein aktueller Forschungsbericht über Erfahrung mit und Einstellung zu WirtschaftsMediation bei 414 Führungskräften aus Wirtschaft und Verwaltung zeigt dringenden Handlungsbedarf auf. Die tiefgehende Forschungsarbeit beschäftigte sich detailliert und sehr differenziert mit jenen Fragen, die für in der WirtschaftsMediation tätige Mediatorinnen und Mediatoren von großem Interesse sind: Bedeutet ein hoher Bekanntsheitsgrad auch dass die Zielgruppe weiß, was Sie von WirtschaftsMediation erwarten können? Gibt es genderspezifische Unterschiede in der Einstellung? Ändert konkrete Erfahrung mit Mediation die Einstellung zum Konflikt? Verbessert konkrete Erfahrung mit Mediation die Einstellung hierzu oder werden erfahrene Führungskräfte gar kritischer? Welche Lerneffekte löst WirtschaftsMediation aus? Was sind die Kritikpunkte am Vorgehen von Mediatorinnen und Mediatoren? U.v.a.m.
Die Studie wird in einer der nächsten Veranstaltungen des Jahres 2012 im Detail vorgestellt und diskutiert werden – so viel sei jetzt schon verraten:
Die Ergebnisse zeigen ganz deutlich auf, wie wichtig die Qualitätsdebatte im Bereich der WirtschaftsMediation ist. Wenn die Vorreiterrolle, die Österreich in der Mediation zu verteidigen hat, auch weiterhin aufrecht zu erhalten ist, dann besteht Bedarf an qualitativer Ausbildung und einer kritischen Selbstreflexion.
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